Kobudo Das Training Das Training besteht in erster Linie aus der Grundschule (Kihon), in der Bewegungsabläufe und Einzeltechniken erlernt werden. Dieses ist die Grundlage aller Techniken. In zweiter Linie werden Techniken in einer sinnvollen, festgelegten Reihenfolge einstudiert (Kata), bei der man gegen imaginäre Gegner kämpft. Ferner werden die erlangten Kenntnisse in Partnerübungen (Kumite) angewandt und weiter vertieft. Im freien Kampf (Shiai) schließlich treten zwei Gegner mit gepolsterten Waffen gegeneinander an, um sich zu messen.
Kobudo ist eine perfekte Ergänzung für jede andere Kampfsportart Es beinhaltet Techniken und Grundzüge des Ju-Jutsu ,Karate, Judo aber auch zu kleinen Teilen aus dem Tai Chi. Es ist daher aber nicht nur für kampfsporterfahrene Sportler, sondern auch für Neueinsteiger geeignet, da Bewegungsschule und Schlagtraining ebenso in das allgemeine Training integriert werden, wie auch Aspekte der Fallschule und der Selbstverteidigung. Interessant dürfte unser Trainingskonzept insbesondere auch für Wiedereinsteiger sein. Durch das Training wird der Körper und der Geist gestärkt, da insbesondere die Motorik angesprochen wird. Darüberhinaus erfährt man eine wesentliche Steigerung des Körpergefühl und eine intensive Schulung der Koordinationsfähigkeiten. Die Bewegungsabläufe sind meist sehr schonend ausgelegt. Das Trainingskonzept wirkt daher gezielt auch in Richtung einer gesunden Körperhaltung. Rücken‐, Bein‐ und Armmuskulatur werden gestärkt und speziell durch das Kampftraining verbessert sich auch die Kondition. Für welches Alter ist Kobudo geeignet ? Das Training ist für jeden geeignet, insbesondere aber auch für ältere oder körperlich eingeschränkte Sportler. Kobudo ist eine sinnvolle Alternative, da hier nicht die sportliche Höchstleistung im Vordergrund steht, sondern eher koordinative Fähigkeiten, Erfahrung, aber auch gute Auge und ein präzises Gefühl für die Distanz.
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